Lass sie knien

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Kapitel 4 Kapitel Vier

Kaelanis Atem kam in abgehackten Stößen, ihr Körper erstarrte, als der Mund des Alphas die Schnauze ersetzte und seine Zunge sie mit wildem Hunger teilte. Ihre Hände drückten schwach gegen seine Schultern, doch er bewegte sich nicht – er konnte nicht. Das Geräusch, das aus seiner Brust grollte, war halb Knurren, halb Stöhnen und vibrierte an ihrem empfindlichsten Fleisch.

„Hör auf …“, versuchte sie, das Wort ein heiseres Flehen. Aber ihre Hüften verrieten sie und zuckten vor, als das Feuer in ihr schärfer aufloderte. Seine Zunge glitt tiefer, umkreiste, verschlang, bis sich die Verweigerung in ihrer Kehle in einen verzweifelten Schrei auflöste.

Julians Griff um ihre Oberschenkel wurde fester und hielt sie für ihn offen, damit er jeden Tropfen von ihr schmecken konnte. Hitze pulsierte tief in ihrem Bauch, jeder Nerv brannte, jeder Zentimeter ihres Körpers bettelte um mehr, selbst als ihr Verstand dagegen aufschrie.

Sie kniff die Augen fest zusammen, ihre Nägel krallten sich in das Gras unter ihr, um sich Halt zu suchen. Aber die Welle brach zu schnell, zu heftig. Lust riss wie ein Blitz durch sie, weißglühend, und schüttelte ihren Körper, bis ihr Schrei in der Nachtluft zerbrach.

Julian stöhnte an ihr, trank jeden Laut, jeden Schauer in sich auf, sein Wolf triumphierte. Er hatte die Quelle gefunden. Er hatte sie für sich beansprucht.

Kaelani brach zitternd ins Gras zurück, feuchte Haarsträhnen klebten an ihrem geröteten Gesicht. Scham kämpfte mit der rohen, schmerzenden Befreiung, die immer noch durch sie pulsierte und sie atemlos zurückließ.

Und Julian war noch nicht fertig.

Er erhob sich über sie, seine Brust hob und senkte sich schwer, sein Mund war feucht von ihrer Lust. Das Mondlicht fiel auf sein Gesicht, aber es war nicht der kultivierte Alpha aus der Bäckerei, der auf sie herabblickte – es war etwas weitaus Düstereres. Seine Augen leuchteten wild, sein Ausdruck war von reiner, urwüchsiger Begierde verzerrt.

Ihr Atem stockte, als ihr Blick nach unten fiel. Sein Schwanz ragte hart und schwer zwischen ihnen auf, allein der Anblick genügte, um ihren Puls ins Stocken zu bringen. Sie wusste genau, was er vorhatte.

„Nein …“, ihr Flüstern war kaum zu hören, zitternd, als sie versuchte, rückwärts zu krabbeln, das Gras feucht und glitschig zwischen ihren Fingern.

Aber Julian folgte ihr, kroch näher, sein Körper strahlte Hitze aus wie ein Ofen. Er ragte über ihr auf, schloss die Lücke zwischen ihnen, die dicke Länge seines Glieds drückte sich gegen ihren Oberschenkel, als ob sein Körper sich weigerte, auf eine Erlaubnis zu warten.

Panik flammte auf. Kaelani wand sich, zwang sich auf die Füße. Irgendwie fand sie die Kraft, sich loszureißen und zur Tür zu rennen. Ihre nackten Füße klatschten auf die kühle Erde, ihr Herz hämmerte ihr in der Kehle.

Sie hätte es fast geschafft.

Etwas umklammerte ihren Knöchel und riss sie aus dem Gleichgewicht. Sie schlug hart auf dem Boden auf, ein Schrei entrang sich ihren Lippen, als sie rückwärts durch das Gras geschleift wurde. Ihre Nägel krallten sich verzweifelt in die Erde, aber sein Griff war unnachgiebig.

Und dann kam es – scharfe Reißzähne gruben sich tief in die zarte Rundung ihres Halses, genau dort, wo ein Wolf seine Gefährtin beansprucht. Schmerz und Feuer explodierten in ihren Adern, raubten ihr den Atem, ihren Willen, ihre Kraft.

„Mein“, knurrte er an ihrer Haut, das Wort kehlig, endgültig.

Der Biss brannte noch heiß auf ihrem Hals, als Julian sie auf den Bauch stieß und sein Gewicht sie niederdrückte. Sie trat, wand sich, aber sein Griff war aus Eisen. Seine Brust presste sich gegen ihren Rücken, sein Knurren vibrierte durch ihre Knochen.

Stoff riss, das Geräusch scharf in der Nacht. Ihr dünnes Oberteil zerbarst in der Mitte, ihr Slip wurde in seinen Händen zerfetzt, bis nichts mehr zwischen ihr und der brutalen Hitze seines Körpers war. Sie keuchte, verletzlich, entblößt, ihre Nägel krallten sich nutzlos in die Erde.

Dann spürte sie ihn – hart, dick, drängte er eindringlich gegen ihren Eingang.

„Nein“, keuchte sie, Tränen stiegen ihr in die Augen. „Tu es nicht …“

Aber ihr Körper verriet sie. Das wütende Feuer in ihr loderte schärfer und verlangte nach genau dem, was sie fürchtete. Ihre Hüften wölbten sich ohne ihre Erlaubnis und suchten, was ihr Verstand ablehnte. Die Hitze machte sie verzweifelt, zitternd, hilflos.

Julian stieß in sie, hart und gnadenlos. Ihr Schrei zerriss die Dunkelheit, hoch und gebrochen, als Feuer durch ihren Kern riss. Qual flammte rotglühend auf wie eine Herdplatte, ihr Körper verkrampfte sich gegen das Eindringen, zitternd und feucht, aber unmöglich eng. Sein Atem strich heiß über ihren Hals, sein Kiefer biss sich fester in ihr Fleisch, als er sich zurückzog – nur um erneut vorzustoßen und ihren Körper zu zwingen, sich wie geschmolzenes Feuer um ihn zu dehnen.

Ihr Schrei zerbrach in heiseren Keuchern, als er sich bis zum Anschlag in ihr vergrub. Der wilde Griff ihres Körpers umschlang ihn so fest, dass es ihm den Atem raubte. Für einen Herzschlag hielt er inne – die Brust bebte, Schweißperlen standen ihm auf der Stirn –, spürte jedes Zittern, jeden Krampf, während sein Schwanz tief in der sengenden Hitze ihrer engen Muschi ruhte.

Ein Knurren grollte tief aus seiner Brust – teils Triumph, teils Hunger, teils etwas Dunkleres. Dann schnellten seine Hüften in strafenden Stößen vor, der brutale Rhythmus entriss ihren Lippen einen weiteren Schrei. Jeder Stoß trieb ihn tiefer, dehnte sie roh und unerbittlich, bis ihr Körper keine andere Wahl hatte, als sich seinem Willen zu beugen.

Kaelani schluchzte, hin- und hergerissen zwischen Qual und der verzweifelten, unerträglichen Erleichterung, die ihren Körper durchflutete. Das Feuer erlosch dort, wo er sie ausfüllte, jeder Zentimeter linderte, was nichts anderes berühren konnte. Ihre Wände zogen sich verräterisch um ihn zusammen, brauchten mehr, selbst als ihr Herz die Ablehnung schrie.

Sie hasste ihn. Sie brauchte ihn. Sie konnte nicht aufhören zu zittern, als das Wort in ihrem Schädel widerhallte und sich mit jedem wilden Stoß in ihr Blut brannte:

Meins.

Julians Hüften schlugen weiter auf sie ein, ihre Schreie brachen sich in der Nacht, gedämpft, wo ihre Wange ins Gras gedrückt wurde. Jeder Stoß riss an ihr, dehnte sie, brannte – doch jedes Mal, wenn er sie füllte, verblasste das unerträgliche Feuer in ihr und wurde durch eine pulsierende Erleichterung ersetzt, die sie erzittern ließ.

Ihre Nägel krallten sich in den Boden und hinterließen Schmutzspuren. „Bitte …“, flehte sie, obwohl sie nicht wusste, ob sie wollte, dass er aufhörte oder nicht.

Er tat es nicht. Er konnte nicht.

Sein Stöhnen grollte an ihrer Haut, wild, besitzergreifend, der Klang vibrierte durch sie hindurch, während seine Fänge in ihrem Hals vergraben blieben. Der Biss verankerte sie, band sie aneinander. Jede Bewegung seines Schwanzes in ihr synchronisierte sich mit dem tiefen Drang seines Wolfes: nehmen, beanspruchen, behalten.

Tränen liefen über ihre Wangen, aber auch Hitze – scharf, sich windend, eindringlich. Der Schmerz wandelte sich in etwas Schwereres, Tieferes, Lust durchzog ihn, bis ihre Schluchzer in gebrochenem Stöhnen zerflossen.

Ihr Körper bog sich ihm entgegen, treulos, verzweifelt. Sie hasste sich dafür – hasste ihn dafür, dass er sie dazu brachte, es zu fühlen. Aber sie konnte nicht aufhören. Sie konnte nicht atmen, ohne ihn in sich zu spüren, konnte das Feuer nicht lindern, wenn er nicht wieder und wieder in sie stieß.

Julians Stimme drang rau und heiser an ihr Ohr. „Meins.“

Und in diesem brutalen Rhythmus, mit jedem wilden Stoß, sorgte er dafür, dass sie es wusste.

Julians Stöße wurden härter, schneller, der Rhythmus wild und eisern. Jeder Stoß trieb sie tiefer ins Gras, sein Gewicht presste sie auf die Erde, als könnte sie nichts trennen. Das Geräusch ihrer aufeinanderprallenden Körper erfüllte die Nacht – nass, fieberhaft, animalisch.

Kaelani biss sich auf die Lippe, bis sie Blut schmeckte, und kämpfte gegen die Laute an, die in ihrer Kehle aufstiegen. Aber als sein Schwanz tief eindrang und sich an der Stelle rieb, die das Feuer in ihr explodieren ließ, brach ein ersticktes Stöhnen aus ihr hervor, intensiv und hilflos.

Ihr Körper zog sich pulsierend um ihn zusammen und verriet sie erneut. Das Feuer, das sie die ganze Nacht gequält hatte, loderte höher, aber jetzt hatte es ein Ventil – jetzt wurde es genährt. Jeder Stoß riss sie auseinander und setzte sie wieder zusammen, bis sie nichts als Hitze und Verlangen war und der Mann, der sie verzehrte.

Julians Stöße gerieten ins Stocken, seine Hüften rieben sich tiefer, langsamer, verzweifelt. Sie spürte die dicke Schwellung von ihm an ihrem Eingang, dehnend, sich verriegelnd – der Knoten des Wolfes, der sie miteinander versiegelte.

Kaelani keuchte, krallte sich ins Gras, ihre Augen waren vor Schock geweitet. Der Druck, die Fülle, es war unerträglich. „Nein – nein, nein, bitte …“

Doch ihr Flehen löste sich in einem Schrei auf, als ihr Orgasmus sie gewaltsam und unaufhaltsam überrollte. Ihr Körper krampfte sich, presste ihn fest, molk ihn, während eine Welle nach der anderen sie erschütterte.

Julian brüllte an ihrer Haut, der Klang erschütterte sie bis ins Mark. Sein Erguss schoss heiß und schwer in sie, sein Körper war mit ihrem verriegelt und beanspruchte sie auf die ursprünglichste Weise, die ein Wolf konnte.

Sie brach unter ihm zusammen, zitternd, schluchzend, am Ende. Beansprucht.

Und immer noch blieben seine Zähne in ihrem Hals, die Stimme seines Wolfes hallte in seinem Kopf wider:

„Meins.“

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