Dem Alpha ergeben

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Kapitel 2

Jaxon

„Gefährtin!“, wimmerte mein Wolf.

Ich spannte mich an, weil ich wusste, wie die eisblauen Augen meiner süßen kleinen Gefährtin mich sondierten, wie sie den Schmerz spürte, der ihr durch die Brust brannte, während ich Beverly tief in einem Kuss versinken ließ.

Mein Wolf wollte Beverly in die Menge schleudern und meine wahre Gefährtin an mich reißen.

Als ich ihr Kinn umfasste, jagte ein elektrisches Kribbeln durch meinen Körper, bis tief in die Knochen.

Ihr langes, dunkles Haar ließ mich danach verlangen, meine Hände hindurchgleiten zu lassen und bei jedem Stoß härter in sie zu treiben, bis sie mich anflehte, aufzuhören.

Ihre zierliche Sanduhrfigur ließ mich daran denken, was unter dem weißen Kleid verborgen war, das sie trug; der Duft ihrer Nässe machte es schwer, meinen Wolf im Zaum zu halten.

Er wollte sie. Ich wollte sie. Aber ich wusste, dass wir sie nicht haben konnten.

Ich schluckte hart, und Erstaunen schwappte durch meinen Kern, als mir klar wurde, dass die Gerüchte tatsächlich falsch gewesen waren.

Mein Wolf war berauscht davon, seine eine, wahre Gefährtin gefunden zu haben, und krallte sich nach draußen, um jedem Wolf zu verkünden, dass er sie gefunden hatte; purer Stolz stand ihm ins Gesicht geschrieben, weil die Mondgöttin uns gesegnet hatte.

Er fuhr mich an, als ich mich weigerte, ihn an die Oberfläche zu lassen; es war zu gefährlich, das wussten wir beide. Ich wusste, er würde nicht zur Ruhe kommen, bis er sie hatte.

Sie war wunderschön mit ihren tiefen, arktisch blauen Augen; ich könnte sie bis in alle Ewigkeit ansehen.

Ich hatte noch nie eine Farbe gesehen, die so atemberaubend war – und sie gehörte meiner Gefährtin, der Wölfin, die für mich gemacht worden war.

Sie hatte Kurven, die jeden Wolf wie angewurzelt stehen ließen; ihre prallen Brüste ließen mich ihr Kleid vom Leib reißen wollen, um mich hart an ihren festen, gespannten Brustwarzen zu vergehen, die ich sehen konnte – sie waren für mich hart.

Ihr Duft überrollte mich, mit Noten von kräftiger Vanille, Karamell und einem Hauch Kiefer; sie roch wie der köstlichste Kuchen, der je gebacken worden war.

Gerade als ich dachte, es könne keinen Duft geben, der noch verführerischer war als ihrer, roch ich ihre Nässe, die zwischen ihren Schenkeln hinabtröpfelte. Es kostete mich verdammt noch mal alles, mich und meinen Wolf zurückzuhalten.

Alles, was ich mir vorstellen konnte, war, wie sie schmecken würde – und dass ich irgendwann diese enge, mir gehörende Muschi kosten würde, selbst wenn ich wusste, dass ich sie nicht haben durfte.

Beverly war nicht meine wahre Gefährtin, aber sie wusste, wie man mühelos auf einem Schwanz reitet; außerdem war sie die wildeste Wölfin, die ich je gesehen hatte.

Sie verstand nicht nur meine Art, sie unterstützte sie auch. Vor langer Zeit hatte ich angefangen, den Gerüchten zu glauben: dass die Mondgöttin mir tatsächlich keine Gefährtin geschenkt hatte.

Ich wusste, dass es wahr war, dass ich ein grausamer Alpha war – und dass tatsächlich eine Wolke aus Dunkelheit mich unaufhörlich umgab.

Mein Ruf barg viele Wahrheiten in sich.

Ich war jung und verstand nicht, was es bedeutete, als Alpha zu herrschen; ich wurde Alpha mit gerade einmal achtzehn.

Zwei Jahre später hatte ich als Anführer bereits viele harte Lektionen gelernt, die ein anderer Wolf erst sehr viel später in seinem Wolfsleben hätte lernen müssen.

Eine Gruppe Rogues tötete meinen Vater bei einem Angriff, während Beverlys Mund das Sperma von meinem pochenden Schwanz schluckte.

In dieser Zeit hatte ich die Gedankenverbindung ausgeschaltet, weil mir der Druck, mich darauf vorzubereiten, eines Tages Alpha zu werden, und die ständige Kritik meines Vaters zu viel wurden.

Es ist ein quälender, bohrender Schmerz, mit dem ich für immer leben muss; ich wusste, dass ich ihn hätte retten können.

Ich wusste, dass ich der stärkste Wolf in den gesamten USA war. Seit jenem Tag schwor ich, mein Rudel für immer zu beschützen – egal, wer es ins Visier nahm, und wie brutal meine Taten dafür würden sein müssen.

Ihre Sicherheit war meine eine und einzige Pflicht. Mein schlicht kindisches Verhalten hatte vielleicht das Leben meines Vaters gekostet, aber ich wusste mit absoluter Gewissheit: Es würde nicht noch einem Wolf aus meinem Rudel das Leben kosten.

Während viele der Wölfe aus dem benachbarten Rudel, das ich gerade erobert hatte, jubelten und die Feierlichkeiten die Straßen verschluckten, spürte ich, wie rohe Sorge und Angst aus ihnen hervorsickerten, als sie sich ihrem neuen Alpha unterwarfen, den sie für ein einziges Monster hielten.

Ich brauchte kein weiteres Land, keine Wölfe, keine Macht – oder was auch immer sie glaubten, wonach ich mich sehnte.

Ich war zufrieden mit dem, was mein Rudel bereits hatte. Es war ihr verdammter Alpha, der langsam meine Wachen an unserer Grenze ausschaltete, in der Hoffnung, mich zu schwächen.

Ein törichter alter Mann war er, wirklich. Wenn seine Wölfe doch nur wüssten, was für eine Art Anführer er war. Er täuschte sie so mühelos, während er Geschichten verbreitete, wie glücklich sie sich schätzen könnten, ihn zu haben – denn es hätte schlimmer kommen können, und sie hätten stattdessen mich haben können.

In der Hoffnung, die Mondgöttin gnädig zu stimmen, hatte ich versucht, ein mitfühlenderer Alpha zu werden.

Ich hatte Alpha Max bereits zwei Warnungen ausgesprochen; ich hatte nicht vorgehabt, dass es so weit eskalieren würde.

So viel zum nachbarschaftlichen Benehmen. Ein kluger Alpha hätte versucht, ein Bündnis mit dem mächtigsten Rudel des Landes zu schmieden. Als er sein Komplott zugab und gestand, dass er nicht vorhatte aufzuhören, bevor all meine Wölfe tot waren – ließ er mir keine Wahl.

Es war eine Kriegserklärung.

Er würde keinem meiner Wölfe etwas antun, und ich würde sie nicht im Stich lassen – so, wie ich an jenem Tag meinen Vater im Stich gelassen hatte, als die Rogues über ihn herfielen.

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