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Die Beute des Drachenlords

Die Beute des Drachenlords

824 Aufrufe · Laufend · Marianna
Natalie Vane wurde einst an Oslands Militärakademie ausgebildet. Dann wurde ihr Vater wegen „Verrats“ gehängt, ihre Mutter starb, und man schickte sie zum Dienst in ein Grenzlager. Drei Jahre lang lebte sie nach nur einer Regel: gehorchen und überleben. Als das Lager fällt, senkt ein schwarzer Drache namens Tempest den Kopf vor ihr. Silas Cross, der Drachenlord der Obsidianfeste, sieht es und nimmt sie mit.

In seiner kalten Festung bekommt Natalie eine Nummer, ein sauberes Zimmer und Augen, die sie jederzeit beobachten. Greta lächelt, während sie Regeln erklärt. Kain erteilt Befehle ohne Zorn. Silas sagt wenig und stellt alles auf die Probe. Er will wissen, warum sein Drache sie haben will. Er verlangt Ordnung, Schweigen und Kontrolle.

Natalie hält den Kopf gesenkt, verbirgt ihre Angst und nutzt die eine Fähigkeit, die ihr geblieben ist – Gelände, Wege und Menschen zu lesen. Um zu überleben, muss sie sich beugen, ohne zu zerbrechen.

Wird sie Silas’ Waffe sein, seine Schwäche oder der Funke, der sie beide verändert?

Hinweis zum Inhalt: leichte BDSM-Elemente (Machtungleichgewicht, Kontrolle, Befehle, Fesselung).
Globaler Frost: Ich baute ein apokalyptisches Schutzhaus

Globaler Frost: Ich baute ein apokalyptisches Schutzhaus

1.6k Aufrufe · Laufend · James Smith
Globale Eiszeit: Ich baute ein apokalyptisches Schutzhaus

Kapitel 1: Der Beginn des Endes

Es war ein kalter, grauer Morgen in Berlin. Die Nachrichten hatten seit Wochen nichts anderes als die bevorstehende globale Abkühlung berichtet. Die Menschen eilten durch die Straßen, eingehüllt in dicke Mäntel und Schals, während der Wind eisig durch die Stadt fegte.

Maximilian, ein Ingenieur Mitte dreißig, saß in seinem kleinen Apartment und starrte auf den Bildschirm seines Laptops. Die Schlagzeilen waren beunruhigend: "Wissenschaftler warnen vor drastischem Temperatursturz", "Regierungen raten zur Vorbereitung auf extreme Kälte". Er wusste, dass es an der Zeit war, seinen Plan in die Tat umzusetzen.

Maximilian hatte schon vor Jahren begonnen, sich auf eine mögliche Katastrophe vorzubereiten. Er hatte ein altes Bauernhaus in Brandenburg gekauft und es in ein hochmodernes Schutzhaus umgebaut. Mit Solarpaneelen, einem eigenen Brunnen und einem Vorrat an Lebensmitteln für mehrere Jahre war er bereit für das Schlimmste.

Er packte seine Sachen zusammen, zog sich warm an und machte sich auf den Weg zum Bahnhof. Die Züge waren überfüllt, und die Menschen wirkten nervös. Jeder schien zu spüren, dass etwas Großes bevorstand.

Als er endlich in Brandenburg ankam, atmete er tief durch. Hier draußen, fernab der hektischen Stadt, fühlte er sich sicherer. Er ging den schmalen Pfad entlang, der zu seinem Schutzhaus führte, und öffnete die schwere Stahltür. Drinnen war es warm und gemütlich, ein krasser Gegensatz zur Kälte draußen.

Maximilian setzte sich an den großen Holztisch in der Mitte des Raumes und begann, seine Vorräte zu überprüfen. Alles war in Ordnung. Er fühlte sich bereit. Doch tief in seinem Inneren wusste er, dass die wahre Herausforderung erst noch bevorstand.
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